Mittwoch, 16. November 2011

Reisebericht New York: Brooklyn Bridge und Gehry-Tower - März 2011

Eines meiner Lieblingsgebilde im Big Apple ist die Brooklyn Bridge. Einerseits ist sie selber schön und andererseits ermöglicht sie einen tollen Blick auf Manhattan. Aber seht selbst:

Wir sind mit der Metro bis nach Brooklyn gefahren und haben die Brücke von dort in Angriff genommen. Das ist der erste Blick, der sich bietet, wenn man die Treppe erklommen hat und auf dem Fußgängerweg steht.

Leider war die Brücke wegen Renovierungsarbeiten teils eingerüstet, aber sowas passiert halt. Blick Richtung Manhattan Bridge und Midtown (ESB in der Standard-Beleuchtung).

Das Wetter war nicht so toll, es war diesig, leicht nieslig. Und meine Kameralinse war dreckig. Unter anderem davon kommen meiner Meinung nach die Farbsäume an den Lichtern. Aber egal - man sieht die Skyline der Ostseite.

Eines der beiden majestätischen Portale der 1,8 Kilometer langen Brücke, die Brooklyn und Manhattan verbindet und über den East River führt.

Pier 17, wo neben ein paar Geschäften auch ein Food Court ist, von dem aus man einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge hat. Beweisfotos: siehe unten :)

Der Gehry-Tower des nächstens, dahinter das Woolworth Building. Auf den Turm hatte ich mich schon gefreut, wie HIER beschrieben. Weitere Bilder siehe unten - ich wollte sie halbwegs chronologisch ordnen.

Die Brooklyn Bridge von Pier 17 aus. Sorry, klarer wird's nicht ;) Gut sieht man hier die Eingerüstung wegen der Sanierungsarbeiten.

Die Spitze des Manhattan näherstenden Pfeilers. Schon faszinierend, wie hier alles zusammenläuft. Die Brücke steht seit 130 Jahren, die wussten damals also schon, was sie tun.

Und zum Abschied noch mal von nördlich der Auffahrt, quasi im Vorbeigehen.

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Nun zum Gehry-Tower:


Die glatte "Rückseite", wenn man aus südlicher Richtung kommt. An den Seiten sieht man schon die gewellten Verkleidungen.

Vom Pier 17 aus gesehen. Da sieht man schön das "Muster", das über die Metallplatten verläuft.

Von der Kreuzung South Street Ecke Peck Slip aus gesehen (noch südlich der Brooklyn Bridge).

Und einmal unter der Brooklyn Bridge durch, von Norden gesehen. Man kann sich auch schön an der Position des Woolworth Building orientieren, wenn man grad nicht ganz sicher ist, von wo aus das Bild aufgenommen wurde.

Und ein letzter Blick Richtung Süden aus Chinatown. Ja, ich find den Koloss schon beeindruckend und auch recht interessant, wobei es Manhattan nicht an Gebäuden mangelt, die einem ins Auge fallen. Würd ich drin wohnen wollen, wenn ich's mir leisten könnte? Ich denke schon, wirkt auf alle Fälle interessant.

Dienstag, 15. November 2011

Reisebericht New York: Times Square - März 2011

Der Times Square in New York ist ein seltsamer Ort. Eigentlich nur eine große Kreuzung (Broadway und 7th Avenue), aber durch die vielen Werbetafeln hat der Ort ein besonderes Flair. Wenn die Stadt niemals schläft, dann hier - es flickert und flimmert und blinkt am Times Square immer. Ein Mekka für Touristen, der "normale" New Yorker lässt sich dort wohl nur blicken, wenn er eine Show besucht.

Blick Richtung Süden - links der Broadway, rechts die 7th Ave. Leider war das Wetter nicht so berauschend an unserem Ankunftstag.

Blick Richtung Norden - rechts die 7th Ave, links der Broadway (eine der wenigen krummen Straßen).

Das fragmentierte Bild mit der Coke-Werbung hat mir gefallen, aber erst bei näherem Hinsehen habe ich entdeckt, dass es sich dabei um mehrere Bildschirme handelt, die ganz unterschiedlich geformt und versetzt montiert sind.

Neu am Times Square ist der Disney Store, der auf seinen Monitoren natürlich bewegte Bilder laufen hat. Statisch ist doch uncool! Wir waren auch drin, und seltsamerweise sind Annette zwei Plüschtiger zugelaufen (*räusper*).

Werbung für die Musicals an der Ostseite des Times Square (7th Ave-seitig).

Die Rekrutierungsstelle der USA-Army - direkt gegenüber vom Hard Rock Cafe. Man sollte sich mal die Erfolgsquote ansehen...

Bei meinem ersten Besuch war noch auf beiden Fahrspuren Verkehr, nun ist der Broadway-Teil bis zur tatsächlichen Berührung mit der 7th Ave Fußgängerzone (Blick Richtung Norden).

Vis a vis von der Army hat sich die Polizei häuslich eingerichtet. Spannend finde ich, dass beide Institutionen den Leuchtkram-Zwang mitmachen, der am Times Square zu herrschen scheint.

Und auch die U-Bahn macht mit Licht auf sich aufmerksam (ja, das ist wirklich der Zugang zur Metro, kein Theater namens Subway). Bei Werbung wird hier geklotzt, nicht gekleckert. Der Mini ist auch eines der wenigen kleinen Autos, die in den USA eine gewisse Akzeptanz und Verbreitung haben - da muss so eine Monsterwerbung schon drin sein (ja, das sind echte, lebensgroße Minis!).

Einen Tag später ereilte mich dann etwas, das ich noch nie erlebt hatte: ein Graupelschauer. Binnen Sekunden wurde aus leichtem Regen ein Schauer mit Eisklümpchen mit etwa einem halben Zentimeter Durchmesser. Wir haben uns unter eine Markise gerettet und das Spektakel großäugig und mit gezückten Kameras bestaunt. Leider war der Effekt schwer einzufangen, es hat ordentlich gewettert.

Innerhalb weniger Minuten waren die Straßen, Gehsteige, Autos und alles andere von einer Eiskugerlschicht bedeckt. Die Polizei schlitterte durch die Straßen, ebenso wie die Taxifahrer. Ich betone noch mal: Ende März.

Der haptische Typ in mir musste die Teilchen natürlich angrabbeln. Sie waren auch total hart, hatten null Gemeinsamkeit mit Schnee (ok, ja, sie fielen vom Himmel und sind aus gefrorenem Wasser, aber da hört sich's auch auf).

Der Times Square Richtung Süden ein paar Minuten später. Ales lief irgendwie langsamer, kein Wunder, kam doch keiner mehr richtig voran. Ich möchte nicht wissen, wie es der Stadt geht, wenn es richtig schneit...

Was mich an der "Kirche Mc Donald's" so amüsiert, ist wohl leicht ersichtlich ;)

Wenn ich mein Geld auf den hellsten Ort auf der Welt setzen müsste, wäre der Times Square wohl meine erste Wahl. Vom Empire State Building sieht man definitiv nichts Helleres.

Ich denke, so gut wie der Times Square verkörpert fast nichts jenen Geist, den die meisten Touristen in New York suchen: Die glitzernde, blinkende, bunte Stadt.

Freitag, 11. November 2011

Bilder vom Wochenende

Während meines (viel zu kurzen) Wochenendes habe ich ein bisschen mit meiner neuen Kamera gespielt, damit ich sie für USA im Griff habe. Somit kann ich ein paar Impressionen zeigen.

Mein Flug ging nach/ab Düsseldorf, was wir dafür genutzt haben, um dort ein bisschen rumzuspazieren. Nicht zuletzt, damit ich mal eine andere Stadt am Rhein sehe als immer nur Köln ;)

Schloss Benrath, ein kleines Jagd-/Lustschlösschen im Süden der Stadt. Leider stand die Sonne hinter dem Gebäude, weshalb die meisten Bilder hässliche Reflexe haben. Die große Objektivfläche der Fuji HS20 ist schwer sauber zu halten, auch wenn ich gut aufpasse. Somit muss dieser kleine Eindruck es tun.

Am Rhein hat sich am Fuße des Rheintums am Medienhafen dann dieses Bild geboten - die Gehry-Bauten. Ich steh ja total drauf - alles geschwungen und schief und gewölbt. Sehr speziell und wohl schwer einzurichten, aber eine Augenweide.

Das glänzende Metall bietet jede Menge Raum für Perspektiven- und Spiegelspielchen. Man beachte auch die Fenster, die sich nicht nahtlos in die Fassade passen, sondern ein hervorstehen. Ich vermute, dass sie sich anders auch gar nicht montieren lassen.

Die beiden extrem schlanken Ladies sind Annette und ich. Ja, ich laufe auch bei Stadtpaziergängen mit Röcken und Absatzschuhen rum (letzteres habe ich am Ende des Tages etwas bereut...).

Weil mir das silberne Zeugs so gut gefällt, vor allem auch mit den schiefen Linien, hier noch mal ein Bild. Den Rheinturm im Hintergrund haben wir anschließend auch noch besucht.

Ein paar bunte Figuren, die an einer Hausfassade rumturnen. Dieses Bild ist aus der Hand geschossen - voll ausgezoomt. Wie weit ich weg war...

... zeigt dieses Bild. Der rote Rahmen entspricht dem obigen Bild. Unfassbar, was so ein 30-fach-Zoom kann, oder? Dass das auch noch ohne zusätzliche Stützung geht, zumindest bei guten Lichtverhältnissen, freut mich sehr.

Das Gehry-Trio mit Rheinturm und Bootshafen. Gut zu erkennen sind hier die stürzenden Linien des weißen Ensembles - irgendwie wollte ich bei dem Anblick immer den Kopf leicht schief halten, damit die Perspektive wieder stimmt.

Spiegelung der obigen Ansicht in der Glasfassade des Regency Hyatt (ich will nicht wissen, was da eine Nacht kostet...)

Und noch eine Reflexion. Das Hotel unterhält ein Cafe in einem "UFO", so würde ich die plattgedrückte Kugelstruktur mit Spiegelschindeln nennen. Das schwarze Ding im Vordergrund ist das Kameraobjektiv. Hach, ich spie(ge)l für mein Leben gern :)

Auf dem Rhein ist Parken übrigens verboten!

Und dann die große Enttäuschung des Tages. Das "offene" Aussichtsdeck des Rheinturms ist nicht einmal, nicht zweimal, nein, sogar drei mal vergittert. Unter diesen Umständen was zu sehen, ist schwer genug, Bilder zu machen, ist vollkommen unmöglich. Das verglaste Deck bietet einen schöneren Blick für das menschliche Auge, spiegelt aber ungeheuerlich und verunmöglicht ansprechende Bilder trotz Polfilter. Wer wegen der Bilder rauffahren möchte, kann sich das sparen...

Kleiner Anachronismus aus dem Treppenhaus zwischen den Ebenen: anstatt die Schrift neu zu malen oder ein Schild anzubringen, wurde einmafach um den Hinweis rundumgemalt. Und schon fühle ich mich irgendwie in die 70er versetzt...

Da mein Aufenthalt mit 36 Stunden sehr kurz war, hab ich auch nicht wirklich mehr zu berichten. Vielleicht ist mein kleiner Blick auf Düsseldorf aber doch eine Anregung für jemanden, die Stadt nicht am linken Rheinufer liegen zu lassen ;)

Donnerstag, 10. November 2011

Countdown läuft - 2 weeks to go!

Heute in zwei Wochen starte ich in mein bislang größtes Urlaubsabenteuer (soweit eine Fahrt im klimatisierten Mietwagen mit Navi, in einem Land, in dem ich die Sprache spreche, halt noch als Abenteuer gelten kann): Meinen Trip entlang der ehemaligen Route 66.

Wie man mich kennt, bereite ich mich gründlich vor. Das Programm wird extrem dicht sein, denn zusätzlich zu den ca. 500 km/Tag kommen ja auch noch diverse Besichtigungen. Auf dem Bild ist ein Teil dessen zu sehen, was ich zur Vorbereitung nutze. Einige andere Reiseführer hatte ich ausgeborgt und wieder retourniert. Zu sehen sind außer den diversen Büchern (die zur 66 habe ich in Amerika bestellt, hier gibts sowas nicht) auch meine Turn-by-turn-Wegbeschreibung, die als originales Word-File fast 100 Seiten stark ist (rechts unten) und eine 9 Seiten lange vorläufige Liste der für mich interessanten Attraktionen mit Adressen, Öffnungszeiten usw. (links unten).

Damit man sich mal was vorstellen kann, habe ich die geplante Route auf einer Papierkarte eingezeichnet. Überall, wo zwei gepunktete Linien nebeneiner herlaufen, gibt es auch mehrere Möglichkeiten zu fahren. Erst vor Ort werde ich mich für eine davon entscheiden. Gesamt sollte das 8000-10000 Kilometer ergeben, was (nicht nur) ich als sehr ambitioniert betrachte. Auf alle Fälle möchte ich bis Los Angeles kommen, auf welchem Weg ich dann wieder nach Chicago düse, mache ich von den Zeit- und Wetterverhältnissen abhängig. Aber ich habe auch entlang der nördlichen Route ein paar Kleinigkeiten in petto, damit ich nicht nur den ganzen Tag stupide hinterm Steuer sitze.

Heute habe ich mir so gedacht, dass jetzt der perfekte Moment gekommen wäre, um in heillose Panik auszubrechen. Zwar habe ich schon so viel gemacht, aber es sind immer noch Tonnen an Infos zu sichten. Packen wird wie immer ein Last-Minute-Act, bis auf Details ist aber organisatorisch eigentlich alles vorbereitet. Langsam wird mir aber wohl bewusst, vor was für ein Mammut-Unterfangen ich mich hier gestellt habe. Dennoch freue ich mich riesig! Mittlerweile kommt etwa zwei Mal pro Tag die Frage, wann ich denn fliege - meine Kollegen und Freunde nehmen also Anteil an der Geschichte (oder sie wollen mich loswerden, um ohne meine Anwesenheit die coolen Parties zu schmeißen :D). Dieses Mal habe ich sogar KollegInnen, die bereits an der Westküste waren, nach Tipps gefragt und auch jede Menge Infos zurückbekommen. Darüber habe ich mich ebenfalls gefreut, denn sonst bin ja ich die, die Infos unter die Leute bringt.

Eine Kollegin hat mich heute beim Vorbereiten beobachtet und mir dann ein Kompliment gemacht: "Wenn ich mal alleine in die USA fliegen sollte, dann nehme ich dich mit - du machst das perfekt". Es macht ja auch einfach Spaß...

Dienstag, 1. November 2011

Mag jemand raten...

... wie dieses putzige Kleinststädtchen in den USA heißt? Die Straßennamen geben schon einen Hinweis (Klick auf's Bild, das wird dann auch scharf):


Die Auflösung für alle Überprüfer und Nicht-Rater: >>> Dinosaur, CO <<< Ist das nicht süß?