Kürzlich wurde ich als Mode-Opfer betitelt, was mich doch einigermaßen verwundert hat. Nicht nur, weil die Bemerkung von jemandem kam, der extrem viel Wert auf Äußerlichkeiten legt, sondern auch, weil ich ja nun wirklich nicht mit der Mode gehen. Ich habe dann auch geäußert, dass mir egal sei, was grad in ist, sondern dass ich das anziehe, was mir gefällt und worin ich mich wohlfühle.
Es hat sich dann herausgestellt, dass besagte Person vor allem bewundert, dass ich immer alle Accessoires aufeinander abstimme und somit jedes meiner Outfits quasi ein Thema oder eine dominierende Farbe hat. Ja, das tu ich, und das macht mir Spaß. Aber es hat für mich nichts mit Mode zu tun, sondern maximal mit Stil. Diesen hab ich gern.
Fashion-Victim hingegen möchte ich nicht sein. Ich freu mich, wenn Farben in sind, die mir gefallen und kaufe dann natürlich auch häufiger was. Aber ich schaffe nichts ab, das nicht mehr in Mode ist, solange es (zu) mir passt. Schnitte sind mir relativ egal, ich ärger mich eigentlich mehr drüber, wenn die Modemacher wieder mal sehr kreativ sein wollen und damit Dinge schaffen, die man wirklich nicht lange tragen kann. Aber irgendwie scheine ich den Sinn der Modeindustrie verkannt zu haben...
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Vor einer Stunde

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