Montag, 20. Februar 2012

Entspannung in Sicht?

Eigentlich sollte ich mich entspannen. Das Wetter wird immer besser, die Tage länger - es ist hell, wenn ich rausgehe, und immer noch hell, wenn ich wieder heimfahre. Ich arbeite mich in meinem neuen Job immer besser ein, was auch gut so ist, weil mein Vorgänger in einer Woche seinen letzten Tag hat. Andererseits komm ich immer mehr drauf, wie wenig ich weiß. Irgendwie tu ich langsam Panik auf, dass ich keine Ahnung hab, was ich mache, wenn er weg ist...

Also entspanne ich mich nicht. Auch nicht, weil irgendwie nichts am Horizont ist, bei dem ich mir denke, dass es mich rausreißt. Dienstreise nach München - eher stressig als lustig, denke ich. Irgendwie ist auch nichts wirklich vorbereitet dafür, außerdem bin ich mir nicht sicher, wie viel davon tatsächlich an mir hängen bleibt.

Superlanges Wochenende in Deutschland über Ostern - ja, darauf freu ich mich, das ist toll. Aber es ist noch so weit weg. Mir fehlt was kurzfristigeres, über das ich mich freuen kann. Ok, da ist noch das Wochenende in Bratislava mit Freundinnen, aber nachdem ich Party auch eher anstrengend als entspannend find, ist das zwar was, auf das ich mich freue, das aber keine instantane Relaxion hervorruft.

Also wurschtl ich irgendwie vor mich hin, es geht ja meist eh alles gut aus. Aber die Situation macht mir auch bewusst, wie "groß" etwas sein muss, damit ich es auch wirklich wahrnehme. Wobei ich ja immer noch glaube, dass ich mich über Kleinigkeiten hier oder da richtig freuen kann. So wie die Kekse, mit denen mich K. kürzlich beglückt hat. Da war ich kurzfristig auch richtig entspannt. Allerdings kann nicht täglich wer mit Keksen bei mir aufschlagen ;)