Seit ich mich beworben habe, habe ich es befürchtet. Heute kam der erste Gehaltszettel mit dem neuen Gehalt, und es hat sich bewahrheitet: Ich verdiene jetzt weniger als früher. Im Gegensatz zu anderen Leuten, die üblicherweise mehr verdienen, je länger sie in einer Firma sind, kommt bei mir immer weniger raus.
Die erste Gehaltseinbuße habe ich hingenommen, als ich vom Nacht- in den Tagdienst gewechselt habe. Der Wegfall der Zuschläge für Spät- und Nachtarbeitszeiten hat sich bemerkbar gemacht. Es war nicht tragisch, aber etwas weniger Geld landete doch auf dem Konto.
Meine Firma passt jedes Jahr relativ großzügig an die Inflation an und bezahlt Überstunden aus, so habe ich doch ganz gut verdient in den letzten paar Jahren.
Bei der Bewerbung war mir klar, dass sich im neuen Job einiges ändert: keine Überstunden mehr, zumindest keine bezahlten, keine Zuschläge mehr. Ich hatte zwar angenommen, dass mein Bruttogehalt steigen wird, aber ich hatte auch vermutet, dass Netto dennoch weniger rausschaut.
Ich hab kein großes Problem damit, es ist immer noch gutes Geld. Außerdem genieße ich die Möglichkeiten, die ich nun habe ebenso, wie ich die regelmäßigen Arbeitszeiten schätze. Das sind Dinge, die mit Geld nicht wirklich aufzuwiegen sind.
Ein ganz kleines Bisschen befremdet es mich aber doch, dass ich mehr arbeite, mehr Verantwortung trage, mehr Kompetenzen habe und dennoch viele meiner Kollegen "unter mir" mehr Geld mit nachhause nehmen. Mal sehen, wann die nächste Gehaltserhöhung ansteht - eine Stufe ist ja noch vor mir, wenn ich mich an der jetzigen Stelle bewähre.
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Vor einer Stunde

1 Kommentare:
Hmm, noch Jemand dem es genauso geht, dachte schon ich bin der einzige der mehr für weniger Geld macht
Kopf hoch das wird schon :)
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