In Österreich gilt seit 1.1.2012 die Rettungsgasse. Bei mittlerweile vier Gelegenheiten konnte ich beobachten, wie das funktioniert. Zusammengefasst: nicht wirklich.
Alle vierVorkommnisse waren auf der Tangente, der Wiener Stadtautobahn. Da stauts häufiger mal. Problematisch: Viele Aus- und Zufahrten, teilweise kein Pannenstreifen vorhanden. Das macht's natürlich ein bisschen schwieriger...
Beim ersten Mal war's in einem zweispurigen Bereich. Zuerst passierte mal GAR NICHTS. Nach einer Weile hat's fast jeder kapiert, bis auf die Idioten, die dann aus zwei drei Spuren gemacht haben. Sehr sinnvoll.
Beim zweiten Mal standen wir dann schon auf 3 Spuren, das funktionierte aber auch kein bisschen. Sobald einer versucht hat, Platz zu lassen, wurde der von einem Spurwechsler schon wieder zugemacht. Ach ja - Spuren wechseln ist sehr schwer unter diesen Umständen.
Gestern stand ich dann zum dritten Mal in diesem Jahr, und zwar am Altmannsdorfer Ast. Das ist deswegen signifikant, weil da 2 mal 2 Spuren zusammenkommen und das Ganze dann auf drei Spuren weitergeführt wird. So ein Kuddelmuddel gab's da vor der Rettungsgasse noch nie... Ich habe gestern auch zum ersten Mal gesehen, dass man aus drei fünf Spuren machen kann....
Heute staute es sich vor dem Baustellenbereich in der Hanson Kurve, da gibt es auch drei Spuren. Ich war auf der dritten und fuhr im zähflüssigen Verkehr brav ganz links ran. Die vor mir haben das ebenfalls geschnallt. Der hinter mir fuhr auf der linkesten Spur ganz nach rechts - total daneben.
Empirisch erhobenes Fazit: Die Österreicher können das nicht...
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Vor einer Stunde

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