Donnerstag, 5. Januar 2012

Arbeitswoche erledigt

Unfassbar, eine kurze Arbeitswoche. Das erste Mal überhaupt, dass ich einen Job mit regelmäßigen Arbeitszeiten ohne Wochenende habe, das erste Mal seit 7 Jahren, dass ein Feiertag auch automatisch frei bedeutet. Somit habe ich ein langes Wochenende vor mir. Es ist hier unendlich viel Arbeit liegen geblieben, langweilig wird mir also kein bisschen. Aber ich freu mich drauf, einfach mal zu entspannen. Hab ich ewig schon nicht mehr, denn im Urlaub hatte ich ja auch nicht wirklich Gelegenheit für einfach nur rumhängen, weil ich da ja ständig was vorhatte.

Ich bin jetzt in etwa so lange wieder da, wie ich weg war. In den drei Wochen ist sehr viel passiert. Meine erste (kurze) Arbeitswoche war spannend, ich hab viel gelernt und spätestens heute einige der Tücken des Jobs kennengelernt, nicht zuletzt, weil ich in ein oder zwei kleine Fallen gestolpert bin. Nichts Gravierendes, aber ich erkenne immer mehr, dass halt doch einiges an dem Ganzen dranhängt.

Grad jetzt, wo ich etwas Luft hätte, reist mein Besuch wieder ab. Eigentlich waren die beiden ja nicht richtig "mein Besuch", weil sie im Hotel gewohnt haben, sich um alles selber gekümmert haben und nur so lieb waren, am Abend Zeit mit mir zu verbringen. Aber trotzdem, auch das muss erst mal untergebracht werden... Viel zu kurz war die Zeit, viel zu wenig konnte ich herzeigen, viel zu wenig hab ich selber gesehen. Aber da war das Timing halt nicht ideal. Was nicht heißt, dass wir das nicht noch mal besser hinbekommen.

Erkenntnisse der Woche:
  • Ich kann nicht alles selber tun.
  • Andere Leute sehen Dinge einfach anders.
  • Ich habe viel Arbeit an mir vor mir.
  • Wien ist schön (hierbei handelt es sich um eine wiederkehrende Erkenntnis, immer wenn ich Besuch hab, fällt's mir auf).
Jetzt gehen mein Vapiano-verwöhnter Magen und ich mal Richtung Heia und machen uns keine Gedanken, was für's Wochenende eigentlich alles am Plan steht :)